Rugby Sevens

Rugby Sevens ist die Schnellzugsvariante des klassischen 15er-Rugbys. Die Spielfeldgrösse ist beim Rugby Sevens die gleiche wie beim 15er-Rugby (100x60m). Die je 7 anstatt der normalerweise je 15 Spieler pro Team erhalten so mehr Raum und damit die Möglichkeit, ihre individuellen Fähigkeiten, ihren Mut und ihre Kraft zeigen zu können. Die Spielzeit ist mit 2x7 Minuten und 2 Minuten Halbzeitpause wesentlich geringer als beim 15er-Rugby (2x40 Minuten; 10 Minuten Pause). Rugby Sevens kommt ausschliesslich im Turniermodus zur Austragung. Finalspiele dauern 10 Minuten pro Halbzeit. Falls dann der Sieger noch nicht feststeht, gibt es eine Verlängerung; diese wird in zwei Halbzeiten von je 5 Minuten gespielt. Das Spiel endet in diesem Fall dann, wenn ein Team punktet (engl. „sudden death“).

2016 wird Rugby Sevens in Rio de Janeiro olympisch.

Erfunden wurde das Rugby Sevens 1883 in Melrose (Schottland). Das erste offiziell vom „International Rugby Board“ (IRB) unterstützte Spiel fand 1973 im „Murrayfield Stadium“ in Edinburgh zum hundertjährigen Jubiläum des schottischen Rugbyverbandes statt. 1993 wurde erstmals die Rugby Sevens Weltmeisterschaft ausgetragen, in der die besten Nationalmannschaften der Welt um denMelrose Cup Rugby Sevens wird heute in über 100 Ländern von Männern gespielt, in über 50 Ländern von Frauen. Fidschi und Neuseeland gehören traditionell zu den stärksten Nationen im Rugby Sevens; in den letzten Jahren haben Nationen wie Argentinien, Portugal, Australien, England, Kenia, Samoa, Frankreich und Wales zur Weltspitze aufgeschlossen. - 2009 wurde der Rugby Club Bern erstmals Rugby Sevens Schweizermeister.

Rugby Club Bern am Moskau Sevens 2009